SWR 1 Baden-Baden Kopfhörer Live 11.07.07

by Marion

 

 

Dieses Event wäre uns fast entgangen... Ich fand eine kleine Info im Internet Gotthard beim SWR, aber mehr stand da nicht. Also den SWR angesurft und nach einigem Suchen mangels Erfolg aufgegeben. Mein Glück war, dass ich - neugierig wie ich bin - noch kurz bei Google tätig wurde... und schau an, nach Studium einiger Seiten landete ich einen Treffer. Peter Götzmann hatte Infos über seinen Auftritt mit der JazzHop Rhythm bei SWR 1 Kopfhörer auf seiner Homepage samt allen erforderlichen Angaben – und als zweite Band des Abends wurde Gotthard genannt. Mir kam´s seltsam vor, da sonst nirgends was darüber zu finden war. Ilona und Caro kontaktet, ob sie überhaupt Zeit hätten, sollte dieser Termin stimmen. Dann kam ein Anruf von Monti, er hatte nen Trailer dazu im Radio gehört, nur wenige Tickets, da kleiner Rahmen, Linus war schon tätig, noch wären Karten zu haben... Schnell abgeklärt, wie viele Mädels losziehen würden und am nächsten Tag das Ding klar gemacht. Offizielle Infos gab´s letztendlich erst zu nem Zeitpunkt als dieses Konzert schon ausverkauft war.

Nach dem für uns etwas verkorksten Tollwood-Ausflug wurde Baden-Baden zum rundum gelungenen Trip. Ilonas Mann Achim war so lieb, den Chauffeur zu geben. Bei schönstem Wetter ging es über Frankreich Richtung Baden-Baden – eine verdammt gute Entscheidung, denn auf der anderen Strecke staute es nach Unfall gewaltig. Das Gelände des SWR liegt etwas außerhalb und ist erstaunlich groß und weitläufig, mit sehr vielen Gebäudekomplexen in diversen Ecken des Areals. Nach einigen Berg-und Talfahrten sahen wir das Werbebanner für die Kopfhörer-Sendung, wir hatten unser Ziel erreicht. Eigentlich wollten wir noch in die Stadt, entschieden aber um – wäre ne Heidenfahrerei geworden. Somit waren wir dann ungeplant mit unseren Nasen die ersten Fans vor Ort. Wir erkundigten uns, ab wann die reservierten Tickets ausgegeben würden. An dieser Stelle ein großes Lob an die Mitarbeiter des SWR vor Ort – alle waren sehr nett, freundlich und zuvorkommend. Ein weiterer netter Mitarbeiter erschien auf der Bildfläche, diesmal einer von Gotthard – ein kleiner Plausch mit Mark, die Band kam raus und sie entschwanden in die Weiten Baden-Badens :-)

Wir verabschiedeten uns von Achim, der ohne uns die Stadt unsicher machte. Umgehend bekamen wir Verstärkung – Nancy parkte neben uns ein und wir mussten uns gar nicht erst groß suchen. Freundlicherweise hatte es Bänke vor der Location, so konnten wir in frischer Luft ne Runde ganz in Ruhe quatschen. Nach und nach trafen weitere Fans ein, auch Brigitte und ihre Mama. Wir holten unsere Tickets und setzten uns in den Vorraum des Studios. Ein sehr gemütliches Warten auf den Einlass! Die ersten Fotosessions waren fällig und währenddessen trafen auch Linus und Andi ein - nun waren wir komplett. Leider fehlte der andere Pfälzer Bub, unser Monti war urlaubsbedingt abwesend.

Pünktlich um 19 Uhr öffneten sich die Studiotüren. Der Raum war übersichtlich groß, lang, relativ schmal, mittig komplett bestuhlt, links und rechts gab´s Stehtische, die Bühne hatte schnuckelig-kleine Ausmaße und war nicht allzu hoch. Wow, das alles kam schon mal sehr cool. Hinsetzen kommt für mich ja nur bei schmerzbedingten Notfällen in Frage. Das war an diesem Tag netterweise nicht der Fall, aber Ilona „durfte“ nach ihrem Bänderabriss immer noch die Schiene tragen - also geguckt, was sie meint. Die Wahl fiel einstimmig aus und so leisteten wir unseren Pfälzer Chat-Kollegen Gesellschaft an Stehtisch Nr.1 vorne links. Wir richteten uns häuslich ein: Jacken verstaut, Fotoapparate auf den Tisch, Block und Schreiber daneben, Getränke besorgt – einsatzfähig waren wir... Es dauerte noch etwas, aber die Zeit vergeht flott, wenn man sich nett unterhalten kann und wir Raucher machten noch den einen oder anderen Abstecher in den Vorraum.

Ich war sehr gespannt - dieser Auftritt stellte was besonderes dar, denn ein Akustikset bzw. Unplugged-Konzert - oder „Musik mit ohne Strom“ wie es eine Freundin mal bezeichnete - kriegt man nicht so oft geboten. Das Ganze dazu noch in einem kleinen gemütlichen Rahmen, für einen sehr günstigen Preis und zusammen mit Freunden genießen zu können – eine ideale runde Sache! Das Studio war mittlerweile sehr gut gefüllt. Beim Schätzen bin ich eine absolute Null – denke, es können so um die 200 Leute drinne gewesen sein... Fans beider Bands, alle Altersklassen waren vertreten – ein bunt gemischtes Publikum. Das Dingdong einer Glocke erklang und nach dem dritten Läuten war Stagetime.

Moderator Otto Meyer enterte die Bühne, begrüßte uns und erzählte ein bisserle was über das Kopfhörer Live Format und die erste Band des Abends: Peter Götzmann´s JazzHop Rhythm. Wenn über Musik geredet wird, kann ich steifes bierernstes Rumgelaber im Nachrichtensprecherstil ebenso wenig ab wie Rumgestammel. Und gänzlich durch sind für mich Moderatoren, die in ihren Ansagen beweisen, wie wenig sie sich vorab über die Musiker informiert haben. Otto präsentiert korrekte Infos in einem sehr lockeren und auch witzigen Stil, was mir sehr liegt.

Kurz nach 20 Uhr ging´s also los mit der Musik - die JazzHop Rhythm kam auf die Bühne. Interessante Konstellation – Bass, Gitarre, Schlagzeug, Percussion, Keyboard, Saxophon – die mit einem Instrumentalstück startete und bei mir gleich punktete. Ich hab diesen Musikstil nicht in meiner großen CD-Sammlung stehen, ist nicht das, was ich mir regelmäßig anhöre. Aber ich mag es sehr, guten Musikern bei ihrer Performance zuzuhören... und die Herren da oben auf der Bühne hatten ganz schön was drauf, erste Liga! Die Songs gingen in die Beine - ein Rhythmus, bei dem man mit muss... Ich war froh, dass wir uns für den Stehtisch entschieden hatten. Im Sitzen mitzappeln geht schon, aber mehr Spaß macht es, sich stehend zur Musik bewegen zu können. Einige der Musiker sind etwas älter – würde mich wirklich interessieren, wie viele Jahre Musikerfahrung sich in dieser Band versammelt haben. Beim zweiten Song kam Sänger Mario Götz auf die Bühne... im Anzug, mit Hut, jung, längere Haare - und dann legte er los. Holla die Waldfee, hat der Kerl ne Stimme, ich war von den Socken!!! Erinnerte an Joe Cocker und das nicht nur in stimmlicher Hinsicht. Ich hab selten jemanden mit so nem entrückten Grinsen und geschlossenen Augen auf der Bühne zur Musik abhotten gesehen. Sein Tanzstil war sehr... eigen: ein Mix aus Joe Cocker-Bewegungsmotorik, afrikanischem Fruchtbarkeitstanz, indianischem Regentanz, Marionettenbewegungen, Robotergang. Das muss man gesehen haben, denn es zu beschreiben ist eigentlich unmöglich ;-) Wobei natürlich die Stimme das Non-Plus-Ultra war und ich die Tanzeinlagen eher als Unterhaltung der besonderen Art einsortierte. Weitere Highlights des Sets waren für mich ein Drum-Duo von Chef Peter Götzmann am Schlagzeug mit Percussionist Peter Hillert und die Solis der einzelnen Instrumente – allererste Sahne!

Eine Zugabe gab´s auch, aber vorher wurde es feierlich. Blumensträuße und Gratulationen für die beiden Geburtstagskinder dieses Tages wurden überbracht. Peter Götzmann und Otto Meyer verbrachten ihren Ehrentag on Stage – das nenne ich vollen Einsatz! Beim letzten Song präsentierte Mario Götz noch eine spezielle „Gesangstechnik“, ich hab mich köstlich amüsiert.

Die Band war mit Herz, Seele und viel Spaß bei der Sache. Ich geh an jede Musikdarbietung neutral ran, höre zu und entscheide dann, ob ich das Gehörte mag oder nicht. Und dieser Auftritt hat mir sehr gut gefallen. Das war – angelehnt an die Zugabe – verdammt funky, funky... ;-) Mit einer Setlist  kann ich nicht dienen. Einige Songs kannte ich, aber bei den kompletten Titelnamen muss ich passen. Die Spielzeit betrug inklusive der Zugabe ca. 70 Minuten.

Der SWR zeichnete die Akustiksets beider Bands auf, die Ausschnitte von Peter Götzmann´s JazzHop Rhythm werden in der Kopfhörer Sendung am 26.07.07 (22.30 Uhr bis 0.00 Uhr) ausgestrahlt. Hört rein, es lohnt sich wirklich!

Nun hatten wir etwas Zeit, denn eine Pause von 45 Minuten wurde angesagt. Die Crew baute um, wir unterhielten uns und natürlich rätselten wir auch, welche Songs vom Domino Effect Album es ins Unplugged-Programm geschafft haben könnten... Kurz raus an die frische Luft, so langsam wurde es doch etwas sehr warm im Studio. Wir wussten ja, dass wir halt nur auf die Glocke achten mussten, um wieder pünktlich an unseren Plätzen zu sein.

4 Hocker standen nun bereit, Schlagzeug, Keyboard und Bongos – fehlten nur noch 5 Schweizer und 1 Italiener. Ich hätte Marc ja liebend gerne den Stehbass zupfen sehen, aber so ein Geschoss war leider nicht in Sicht.

Ich bin bekennender Rockmusik-Freak, stehe auf krachende Gitarrenparts. Aber ich weiß Songs in akustischen Versionen sehr zu schätzen. Sie sind außergewöhnlich, anders, besonders – präsentieren die Stücke in einen anderen Klangbild, oft mit vom Original abweichenden Stimmlagen bzw. abgeändertem Harmoniegesang. Man kennt den Song und lernt ihn trotzdem ganz neu kennen. Nicht jede Band/jeder Sänger bekommt das zu meiner Zufriedenheit hin, das Arrangement muss ins Ohr gehen, rund sein. Manche wollen es zu gut machen, überziehen dabei, kommen zu... bombastisch rüber. Akustiksets werden eher selten gespielt - von Gotthard kannte ich in der Hinsicht die Defrosted  Aufnahmen, die mir sehr gefallen hatten. Und heute konnte ich live dabei sein... die Glocke meldete sich zum dritten Mal... gleich war´s soweit...

Kurz vor 22 Uhr moderierte Otto Meyer Gotthard schwungvoll und mit sehr passenden, netten Worten an. Begeistert und mit lautstarkem Applaus wurden die Jungs begrüßt. Sie nahmen an ihren Instrumenten bzw. auf den Hockern Platz - Leo und Freddy mit Akustikgitarren ausgestattet, Marc dann doch mit seinem E-Bass. Die ersten 3 Songs waren ausnahmslos Überraschungen für mich – denn mit Free And Alive, Hurry und Out Of My Own kamen ältere Tracks zum Einsatz, die ich selbst live in concert noch nie miterlebt hatte. Marc kündigte dem Hocker sehr schnell die Freundschaft und spielte lieber im Stehen weiter. Die Bongos kamen zum ersten Mal zum Einsatz, Hena wechselte rüber... Es folgte eine Version von Let It Be, die wirklich zum Heulen schön war - irgendwie lag ein gewisser Zauber in der Luft, anders kann ich es nicht erklären... Mit Come Alive hätte ich überhaupt nicht gerechnet, aber Gotthard bringen unsereinen immer wieder zum Staunen. Dieser Song ist auf dem Album saucool, live grandios – und in der stromlosen Variante sehr funky, funky ;-) Steve bearbeitete die Bongos - kam komplett anders rüber, eine faszinierende Umsetzung!

Dem Klassiker Sweet Little Rock ´N´ Roller schlossen sich die beiden neuen Songs Falling und The Call an, dann wieder eine kleine Zeitreise zurück mit Mountain Mama und One Life One Soul. Ein schöner Wechsel zwischen Oldies mit Kultcharakter und aktuellem Material. Bei The Call gab´s den einzigen kleinen Wackler, da passte anfangs Leos Gitarre in der Tonlage nicht so ganz. Heaven konnte mich auch an diesem Abend nicht einfangen, ich hab mich daran satt gehört – eine Überdosis Himmel bekommt mir wohl nicht. Lift U Up hatte trotz fehlendem Saft verteufelt viel Power – für Freddys Gitarre wohl etwas zuviel. Gegen Ende des Songs verabschiedete sich eine Saite und ein flotter Wechsel des Arbeitsgerätes war angesagt. Den Abschluss des Programms bildete mit Hush ein weiterer Knaller, Steve mit vollem Einsatz an den Bongos, seine Haare flogen. Diesmal wurden wir weder von Nachbarn noch von Babys kurzfristig ruhiggestellt sondern erst vom Songende, der auch zeitgleich den Schlusspunkt des Konzertes darstellte. Die Band verließ die Bühne, langanhaltender Applaus und Zugabe-Rufe holten sie zurück – einen hatten sie noch. Als Zugabe gab´s ein richtiges Sahneschnittchen in Form von Gotta Be Love. noch einmal war volle Kanne genießen angesagt. Die Bandvorstellung folgte und kurz nach 23 Uhr war Schluss. Zugabe-Rufe und rhythmisches Klatschen brachten nix mehr – Otto Meyer teilte uns mit, dass die Band keine weiteren Songs vorbereitet hatte und praktisch bereits gehörte wiederholen müsste. Aber sie würden nachher noch in den Vorraum kommen, um Autogramme zu geben...

Soviel zum Ablauf des Akustiksets, es folgen einige meiner speziellen Eindrücke:

Ein Spitzenkonzert in einer gemütlichen kleinen Location - die Fahrt nach Baden-Baden war zum Volltreffer geworden. Gotthard hatten ganze Arbeit geleistet und ein sehr passendes Set zusammengestellt. Leo und Freddy streichelten die Saiten ihrer Gitarren und ließen sie sanft schnurren. Nicolo hatte einige Parts mehr zu spielen als sonst und überzeugte auf ganzer Linie. Hena und Marc bildeten souverän den Rhythmus-Teppich. Steve und Henas Einsätze an den Bongos - mal was ganz anders im Soundgefüge, klasse! Die ganze Band harmonierte auch auf dem Sektor Unplugged ideal zusammen und machte diesen Abend zu einem sehr speziellen Musikgenuss. Die Jungs waren gut drauf, schienen bei dem Ganzen auch viel Spaß zu haben, lachten, machten mal nen Joke – das Gesamtpaket kam richtig gut rüber. Steves Einsatz als Luft-Bongospieler – weltmeisterlich! Seine Stimme kommt bei diesen Arrangements der Titel meiner Meinung nach noch nen Tacken besser zur Geltung, bringt Stimmungen und Gefühle emotionaler und intensiver rüber – Gänsehaut pur! Der Sound, das Zusammenspiel der Instrumente, alle Einsätze in singtechnischer Art – exzellent!

Die Setlist war - wie ich es gehofft hatte – ganz anders aufgebaut als die der jetzigen Domino Effect-Tour. Ich hätte drauf gewettet, dass In The Name und Letter To A Friend auf jeden Fall dabei sind – diese Wette hätte ich glatt verloren. Aber ich wette eh so schnell nicht mehr, was ein gewisser Herr Monti Schuld ist... ;-) Mein absoluter Wunschtitel wäre Angel gewesen, aber es blieb ein unerfüllter Wunsch...

Die Stimmung – das war so´ ne Sache. Es wurde mitgesungen, mitgeklatscht, es gab viel Applaus nach den Songs. Aber ich hätte nicht damit gerechnet, dass die Leute sitzen bleiben. Vor allem, da Otto Meyer in seiner ersten Ansage anmerkte: es darf gerne getanzt werden... Klar, Unplugged ist ein Genießer-Ding! Aber für mich gilt, dass ich bei einen Anlass dieser Art nicht sitzend in Ehrfurcht erstarre, nur noch sanft mit dem Kopf schaukel, mit einem Fuß leise und bedacht mitwippe oder mit drei Fingern den Rhythmus auf meinem Bein mittrommel. Genauso wenig passt meiner Meinung nach ein Dauer-Headbangen zu diesem Darbietungsstil. Gotthard auf der Bühne bedeutet nicht automatisch, dass die Haare fliegen müssen bis sie sich dreimal um den Kopf gewickelt haben. Wie immer gilt: jeder so wie er mag. Ich hätte mir halt einfach etwas mehr an Reaktionen bzw. rhythmischen Aktivitäten während der Songs gewünscht, da ich es auch anders kenne...

Schau an - ich habe heute absolut gar nix an der Band zu meckern ;-) Halt, doch – es war einfach zu kurz, aber das lag ja nicht an den Musikern. Von mir aus hätten sie gerne auch bereits gespielte Songs wiederholen können, es wären sicher noch viele andere Zuschauer außer mir geblieben!

Gotthard werden am 27.07.07 (22.30 Uhr bis 0.00 Uhr) bei SWR 1 Kopfhörer ausgestrahlt. Denke, das wird für uns alle ein Pflichttermin sein, denn so oft bekommen wir unsere Jungs im deutschen Radio nicht zu hören.

Nach dem Gig packten wir unser Zeug zusammen und gingen raus in den Vorraum. Es dauerte nicht sehr lange und die ersten Musiker mischten sich unters Fan-Volk. Nicolo, Freddy, Marc und Hena gingen wie immer locker und nett auf Autogramm– und Fotowünsche ein. Steve und Leo fehlten noch... Achim war zurück und fand uns trotz den vielen Leuten ziemlich flott. So lernte auch er Mitglieder der Gotthard-Truppe kennen. Die Zeit flog nur so rum und wir hatten ja noch ein paar Kilometerchen zu fahren. Irgendwie hatten wir immer einen interessanten Gesprächspartner und achteten gar nicht mehr so recht auf die Uhr. Was ein bisserle Glück war, denn so kamen wir auch noch zu Fotos mit Leo. Er kam erst sehr spät raus und zu dem Zeitpunkt waren nicht mehr allzu viele Leute vor Ort. Dann wurde es doch allerhöchste Zeit, sich zu verabschieden. Ich hatte mir für den nächsten Tag frei gegeben, aber für Ilona und Achim klingelte der Wecker recht zeitig. Auf der Heimfahrt hatten wir das Radio an und als uns jemand ein funky funky entgegenträllerte, waren wir hellauf begeistert. Ich landete gegen 3.15 Uhr zu Hause, arg kaputt, aber auch happy, denn der Trip zum SWR war Fun auf der ganzen Linie...

Ein dickes Dankeschön bzw. Grüße gehen an:

- Ilona, Linus und Andi für einen tollen Tag mit viel Spaß. Mit euch häng ich immer wieder gerne an nem Stehtisch ab ;-)

- Nancy sowie Brigitte mit Mutter. War klasse, euch persönlich kennen zu lernen. Hoffe, wir können das bald wiederholen.

- Achim, nen besseren Chauffeur gibt es nicht ;-) Merci fürs Heimbringen mitten in der Nacht und für Dein Verständnis für unsere Musikverrücktheit.

- Monti, der im Urlaub war und daher nicht dabei sein konnte. Ich weiß, wie Du in Sachen Musik tickst und wie gerne Du gerade in Baden-Baden dabei gewesen wärst... Wir haben Dich vermisst!!!

- Caro - so´ n Mist, dass Du nicht freimachen konntest, Du hast echt was verpasst!

- alle Musiker des Abends und ihre Teams. Dieser Gig wird mir immer in bester Erinnerung bleiben, weil es was ganz besonderes in Sachen Unplugged war.

- Mark Novak und Hena für die netten interessanten Gespräche!

- Freddy für den Beweis, dass Promofotos nicht die Realität wiederspiegeln ;-)

- den SWR dafür, dass sie Gotthard in die Kopfhörer Live Sendung eingeladen haben - eine geniale Idee!

- alle Mitarbeiter des SWR bei diesem Event, insbesondere an Moderator Otto Meyer und die blonde Frau bei der Ticketsausgabe.

- denjenigen, der die Idee „Suchmaschine“ ausgebrütet hat – ich liebe diese Dinger!

- alle Fans, die mich zusammengestaucht haben, weil ich es in meinen Berichten wage, auch mal Kritik zu üben. Stauchen fällt diesmal aus, ich hatte ja keine Kritikpunkte.

- alle, die diesen Bericht komplett gelesen haben bis zum

ENDE

 

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