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Grotto Grotthard in Oggio/Schweiz
Das Grotto Grotthard wird von Leo´s Schwester geleitet und hat neben gutem Essen noch etwas Besonderes für Gotthard-Fans zu bieten. Was das ist, könnt ihr euch weiter unten in der Grotthard-Fotogalerie anschauen. Vorab jedoch zuerst noch der Bericht von Linus, der auch in seinem Urlaub für Gotthard Rocks aktiv war - vielen Dank dafür!!!
Das Grotthard – immer eine Reise wert by Linus
Mein Trip zum Lago Maggiore führte mich am 04.09.2009 am Tag der Veröffentlichung des Albums „Need to Believe“ zielsicher in die von Leo’s Schwester geführte Location – Punktlandung.
Das Grotthard> nördlich von Lugano, in Oggio, kaum 2o km von der Kantonalstraße, beziehungsweise der Autobahn nach Mailand, gelegen. Das sollte mit Anfahrtsskizze und Routenplaner aus
dem Netz kein all zu großes Problem darstellen. Denkste! Das war einer der Momente, an denen man sich ein funktionierendes Navi wünscht; die detaillierte Route aus dem Web erwies sich bereits nach kurzer Zeit als
untauglich. Entweder spielten die Eidgenossen bei der Beschilderung nicht mit oder hielten sich bei der Straßenführung partout nicht an die Angaben des Routenplaners oder die Macher des Programms versagten beim
Lesen der Landkarte kläglich – oder ich stellte mich einfach nur doof an. Erleichterung stellte sich beim Anblick des aus dem Internet bekannten Logos ein. Schließlich wussten wir, wonach wir suchen. Dass wir
trotzdem gut gelaunt ankamen, verdanke ich auch meiner Freundin, die uns beide verbal bei Laune hielt, obwohl ich ihr bestimmt ziemlich auf den Zeiger ging.
Und obwohl das Anwesen fast an der Straße liegt, ist vom Verkehr nix zu merken. So kann man sich auch unter der Pergola entspannt aufhalten und das Grotto optisch genießen und erforschen.
Zu sehen gibt’s genug und die Aufmachung lässt das Herz eines G.-Fans Freudensprünge vollführen. Nicht, dass man von der Einrichtung erschlagen wird, im Gegenteil. Es wirkt nicht überladen und von der Anordnung her
durchdacht. Das beginnt schon bei der Auswahl der Lampen, die alle mit Teilen der Percussion bestückt sind und setzt sich über stilisierte, gehobelte Gitarren fort, die als Halterung für die Außenbeleuchtung
eingesetzt werden. Ein Dach aus blauen Weinreben trägt ebenfalls zum Wohlfühlfaktor bei.
Die geschmackvolle Inneneinrichtung lässt sich schlecht beschreiben. Das muss man selbst gesehen haben. An allen Wänden (inklusive der Treppe in den Keller und zur Toilette) gibt’s außer
Trophäen von Leo auch interessante Platten von Jimi Hendrix, den Beatles, Elvis, Marillion und Anderen zu entdecken. Ein echtes Schmankerl sind alte Bilder von Leo und Konzertplakate der ersten Gigs. Beeindruckend
finde ich, dass in den insgesamt drei Gasträumen auch noch Platz für eine komplette Schießbude und einen Flügel gefunden wurde.
Ach ja – zu Essen gibt’s dort auch was. Etwas teurer als zu Hause gewohnt, dafür ist aber auch nix mit SchniPoSa. Die Speisekarte gestaltet sich für deutsche Verhältnisse etwas
ausgefallener, aber nie abgehoben.
Zunächst wurden verschiedene Schinken mit Taccos gereicht. Der „Gruß aus der Küche“ mundete hervorragend. Danach hatten wir Gnocchi mit „eingearbeiteten“ Brennnesseln und Trüffel sowie
Rinderhüftsteak mit Beilagen. Obligatorisch natürlich mit zusätzlich Brot und Mineralwasser. Alles super lecker! Die anderen Gerichte passten hervorragend zu einer sehr ausgesuchten Weinkarte, deren meist edle
Tropfen die finanziellen Mittel jedoch überschritten und mit Sicherheit nicht für den gewöhnlichen Konsumenten gedacht sind.
Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt auf alle Fälle und lässt nichts zu wünschen übrig. Gleiches gilt für den Service. Kein steifer, in Livree gezwängter Kellner sondern ein freundlicher,
netter und aufgeschlossener Mann passte ins Bild.
Wenn also jemand zufällig oder beabsichtigt mal in die Nähe kommt – siehe Überschrift.
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